Projektarbeit 2014 / 2015

"Gewusst wo"

Projektbetreuung FRA-UAS: Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß, Nicole Saravanja, M.Sc. (GIS)

Projektbetreuung Stadt Frankfurt: Jens Eckhardt, M.Sc. (GIS), Sachgebietsleiter Koordinierung GDI

Hintergrund:

Die Stadt Frankfurt verfügt über eine Vielzahl von Ämtern mit raumbezogenen Daten. Viele dieser Daten werden in unterschiedlichen Geoinformationssystemen geführt und gepflegt. Mit der Entwicklung der Web-Technologie und insbesondere durch die Konzepte einer Geodateninfrastruktur werden diese Daten zunehmen über die Ämtergrenzen hinweg eingesetzt. Um diese Daten zu verbreiten, werden Webdienste und Geoportale verwendet.

Projektziel:

Das Ziel des Projektes ist es, sich mit dem Schaufenster einer GDI, also den Geoportalen, auseinanderzusetzen. Dazu sollen die bestehen Geoportale der Stadt Frankfurt umfassend analysiert und die Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt sowie diskutiert werden (beispielhaft sind hier die Themenbereiche Navigation, Usability, Barrierefreiheit, Performance, Content genannt). Weiterhin soll ein Monitoring für die dahinterliegenden Dienste eingerichtet werden und ein Qualitätsmanagement für die Inhalte des Portals konzipiert werden.

Kooperationspartner:

Stadtvermessungsamt der Stadt Frankfurt
Amt für Informations- und Kommunikationstechnik
Stabsstelle E-Government
Weitere Fachämter


 

 

Projektarbeit 2007 / 2008

„GIS-Kooperation und Datenaustausch im Gebiet des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt / Rhein Main“

Projektbetreuung FH-Frankfurt: Herr Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß

Projektbetreuung Planungsverband: Herr Michael Paul

Bearbeitet von: Florin Aubele, Josephine Farquharson, Markus Huber, Markus Kohlberger, Anja Olschewski, William Saßmann, Benjamin Schnitzer, Daniel Speckhardt, Martin Zimmermann.

Offizieller Projektbericht des Planungsverbands Ballungsraum Frankfurt am Main ( PDF ~ 4 MB)

Hintergrund:

Das im Rahmen des Studiengangs Geoinformation und Kommunaltechnik durchgeführte Projekt „GIS-Kooperation und Datenaustausch im Gebiet des Planungsverbandes Ballungsraum Frankfurt / Rhein Main (PVFRM)“ zeigt am Beispiel des Planungsverbandes wie umfangreich die derzeitigen Schnittstellen im Geodatenbereich sind. Die Hauptaufgabe des Planungsverbandes, neben vielen weiteren, ist die Erstellung des Regionalen Flächennutzungsplanes für die sich im Kern befindenden 75 Städte und Gemeinden. Zur Erstellung des RegFNP bedarf es seitens des Planungsverbandes einen regen Geodatenaustausch mit den 75 Städten und Gemeinden.

Projektziel:

Ziel des Projektes war es Lösungswege aufzuzeigen um die verteilt vorliegenden Datenbestände miteinander zu vernetzen und wie in Zukunft eine Transparenz in den heterogenen Datenbeständen erreicht werden kann. Nur so können Synergie-Effekte innerhalb des Planungsverbandes gefördert werden.

Durchführung:

Zur Analyse der vorhanden Geodatenbestände der 75 Mitglieder wurde zu Beginn des Projektes ein „Fragebogen zur Optimierung des Geodatenaustausches“ entworfen und an alle Mitglieder im Namen des Planungsverbandes verschickt. Die Rücklaufquote des Fragebogens erreichte erfreuliche 100%, was sowohl das große Interesse der Mitglieder verdeutlicht als auch der großen Motivation der Studenten zu verdanken ist. Die darauf folgende Auswertung lieferte somit ein repräsentatives Ergebnis und zeigte, dass der Aufbau von Geodateninfrastrukturen derzeit in den Verwaltungen intensiv diskutiert wird jedoch im Grunde erst ganz am Anfang steht.

Ergebnisse:

Durch diese Projektarbeit wurde sehr deutlich wie wichtig und auch welches immense Potenzial ein zukunftsgerichteter Datenaustausch, im Sinne einer Geodateninfrastruktur, im Gebiet des Planungsverbandes hat. Der Projektbericht liefert hier einen ersten Schritt in der Analyse der vorhandenen digitalen Geodatenbestände und zeigt die nächsten Schritte zum Aufbau einer Geodateninfrastruktur auf. Exemplarisch wurde im praktischen Teil des Projektes eine prototypische Umsetzung einer Geodateninfrastruktur realisiert, die in einem Szenario das Mehrwertpotenzial durch eine verteilte Datenhaltung verdeutlicht. Verwendet wurden hier unterschiedliche, auf den Standards des Geodatenaustausches beruhende, WMS-Dienste (UMN-Mapserver, GeoServer, MapGuide OpenSource) sowie Metadatenkataloge (GeoNetwork Open Source, terraCatalog).


 

 

Projektarbeit 2006/2007

"Aufbau einer kommunalen GDI Testplattform - Stadt Michelstadt"


Projektbetreuung FH-FFM: Herr Prof. Dr.-Ing. Robert Seuß
Projektbetreuung Michelstadt:
Herr Karsten Teschke

Bearbeitet von: Carsten Amthor, Jens Dernbach, Wilhelm Drotleff, Alex Kalinke, Raphael Nalepa, Jonas Nicke, Christin Schneider, Batul Shamel, Thorsten Stahl, Jan Eric Teves, Philipp Winkemann

Hintergrund:

Die dezentrale Haltung von Geodaten und die Verteilung dieser über das Internet nimmt eine immer wichtigere Rolle ein. Auf professioneller Ebene zeigen dies die Planungen zur GDI-DE oder die Erstellung der INSPIRE-Richtlinien. Eine Plattform zur Realisierung dieser Aufgaben ist die Geodateninfrastruktur (= GDI). In der Projektarbeit sollte gezeigt werden, wie eine Vernetzung von einzelnen Geodiensten im Internet respektive Intranet zu realisieren ist.

Projektziel:

In der Projektarbeit sollten verschiedene Softwareprodukte zu einer Geodateninfrastruktur vernetzt werden. Ebenso sollten exemplarisch Daten zu Testzwecke eingebunden werden. Die Arbeit sollte dokumentiert und präsentiert werden.

Durchführung:

Das Projekt wurde in drei Teile gegliedert, welche sich wiederum in Unterteile teilten.
Zu Beginn der Projektarbeit sollten grundsätzliche Fragen zu einer Geodateninfrastruktur geklärt werden. Eine Untergruppe erarbeitete Grundlagen zum Thema „Was ist eine GDI“, eine zweite Gruppe analysierte den Softwaremarkt und eine Dritte führte eine Umfrage unter ausgewählten Kommunen durch. Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden schriftlich festgehalten und bei einer gemeinsamen Sitzung den anderen Untergruppen mitgeteilt.

Anschließend begann der praktische Teil der Projektarbeit. Dazu wurde der Projektgruppe ein Arbeitsraum mit vier PCs zur Verfügung gestellt. Auf diesen wurden drei verschiedene Softwareprodukte installiert. Verwendung fanden

  • das MapGuide Studio von Autodesk,
  • das GIS-Portal der Firma AED-Sicad
    in Zusammenarbeit mit dem ArcIMS der Firma ESRI
  • und die OpenSource-Lösung GeoServer.

Die Dienste wurden auf jeweils einem Rechner installiert. Da die Projektgruppe schon zu Beginn der Arbeit einen guten Kontakt zur Stadt Michelstadt herstellen konnte, durften die Geodaten von Michelstadt in die verschiedenen Softwarelösungen eingebunden werden.

Der dritte Teil der Projektarbeit umfasste die Dokumentation und Präsentation der Ergebnisse. Dazu protokollierte die Projektgruppe die regelmäßigen Sitzungen. Ebenso wurde ein Handbuch und ein Flyer zur Projektarbeit erstellt.

Ergebnisse:

Die Projektgruppe konnte zeigen, dass alle ausgewählten Softwareprodukte einen Teil einer GDI darstellen können. Es wurden exemplarisch verschienende Verbindungen zwischen den Produkten hergestellt und erfolgreich getestet. Das Einbinden der Geodaten aus Michelstadt gelang in den meisten Fällen.

Der Dank der Projektgruppe geht an Herrn Bürgermeister Ruhr und Herrn Teschke für die gute Zusammenarbeit. Herrn Seuß danken wir für die gute Unterstützung der Projektarbeit. Ebenso danken wir der EDV-Abteilung der FH Frankfurt für die Ausstattung des Projektraums.

Links: